Der Kanton Graubünden ist geprägt von Starktourismus, Landwirtschaft und kleinen Unternehmen – und von einer Bevölkerung, die direkte Demokratie hochschätzt. Die Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit» betrifft die Bündnerinnen und Bündner direkt, denn sie legt fest, wer in der Schweiz über Geld und Währung entscheidet.
Die Initiative schreibt fest:
Bargeld (Münzen und Banknoten) muss immer verfügbar sein.
Der Schweizer Franken darf nicht ohne Volks- und Ständemehr durch eine andere Währung ersetzt werden.
Entscheidungen über die Währung dürfen nicht „hinter verschlossenen Türen“ an externe Akteure, etwa die EU, delegiert werden.
Für Graubünden bedeutet dies konkret: Touristische Betriebe, Handwerksbetriebe oder Bergregionen können weiterhin unabhängig planen und arbeiten, ohne dass ein fremdes Geldsystem ihnen Vorschriften macht. Bargeld bleibt verlässlich verfügbar, auch in Regionen mit eingeschränkter Internet- oder Karteninfrastruktur.
Wer die Initiative ablehnt, öffnet juristisch keine Tür, aber politisch eine Hintertür:
Ein Ersatz des Schweizer Frankens durch den Euro oder ein anderes Geldsystem könnte theoretisch über internationale Verträge, politische Zwänge oder wirtschaftliche Anpassungen „schleichend“ eingeführt werden.
Mit jedem Schritt, den die Schweiz ohne klare Verfassungsregelung unternimmt, wird eine kleine, aber dauerhafte Kontrolle an supranationale Institutionen abgegeben, ohne dass das Volk aktiv zustimmt.
Die Erfahrung anderer EU-Länder zeigt: Ist der Euro einmal eingeführt, ist ein Rückzug praktisch unmöglich.
Die Initiative verhindert genau diesen Weg und sichert unsere demokratische Kontrolle und wirtschaftliche Souveränität.
Die Initiative schreibt keine Bargeldpflicht vor. Digitale Zahlungen, Mobile Payment oder neue Finanzinstrumente bleiben möglich. Es geht einzig darum, dass entscheidende Währungsfragen nur durch die Bevölkerung entschieden werden.
Die Initiative schützt die wirtschaftliche Unabhängigkeit, Bargeld und demokratische Mitbestimmung.
Für Graubünden bedeutet sie:
Sicherheit für Tourismus, Handel und regionale Wirtschaft
Schutz der lokalen Selbstbestimmung
Verhinderung einer schleichenden Machtabgabe an die EU
Eine Ablehnung der Initiative würde genau diese Absicherung schwächen – auch in Graubünden.